Kurztrips auch 2018 im Trend und so sind Ihre Rechte bei Unwetter

Ein Unwetter torpediert die Reise? Reisende haben dann viele Rechte bei Flug- und Bahnreisen. 2018 wird der Trend zu Kurzreisen noch deutlicher werden. Die vielen Brückentage in diesem Jahr bieten sich für Reisen an. Viele Reisen werden 2018 teurer. Preisvergleiche sind jetzt besonders wichtig.

Wenn das Wetter die Urlaubspläne kreuzt

Mit Wetterkapriolen wie Orkan Burglind oder Überflutungen muss zukünftig in Deutschland häufiger gerechnet werden. Geht bei Bahn und Flügen nichts, kann das die ganze Urlaubsplanung gefährden. Auf den Kosten bleiben Sie aber nicht sitzen.

  • Fluggesellschaften bieten Ticket-Rückzahlung bei Ausfall durch höhere Gewalt an oder eine alternative Beförderung. Bei der Bahn gibt es 25 bis 50 % Erstattung je nach Verspätungsdauer.
  • Bahntickets behalten bis zu einer Woche ihre Gültigkeit bei Orkan & Co. Fluggäste sollen lieber die alternative Beförderung, z.B. per Bahn wählen, da eine Rückerstattung vom günstigen Flug kaum eine kurzfristig gebuchte Bahnfahrt deckt.
  • Wurde eine Reise einschließlich Hotel gebucht, so sind auch durch Sturm, Überflutungen und dergleichen die nicht nutzbaren Übernachtungen nicht zu bezahlen.

Beim längeren Aufenthalt durch höhere Gewalt am Urlaubsort, müssen Reisende allerdings für die zusätzlichen Übernachtungskosten selbst aufkommen. Alle Rechte bei Ausfällen von Bahn- oder Flugverbindungen müssen vom Reisenden eingefordert werden.

Reiselust nimmt zu – Trend zu Kurzreisen

Bereits 2017 gab es einen entschiedenen Trend zu mehr Kurzreisen bei deutschen Urlaubern. Von rund 33 Mio. Urlaubern wurden 80,5 Mio. Kurzreisen von bis zu einer Woche gebucht (FUR, Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen). Auch haben die Deutschen im vergangenen Jahr mehr Geld als je zuvor für den Urlaub ausgegeben.

2018 wird ein Jahr mit einer Vielzahl von Brückentagen.

Das dürfte den Trend zum Kurztrip noch weiter anwachsen lassen. Dabei ist zu erwarten, dass auch 2018 Urlaubsziele in Deutschland für Kurzreisen am beliebtesten sein werden. Diese Tendenz wurde bereits 2017 sehr deutlich.

Weißrussland: Nationalpark Belovezhskaya Pushcha – Natur pur

by JakobMolino | pixabay.com

Weißrussland hat für Reisende vieler Länder, auch aus Deutschland, die visumfreie Einreise für den Nationalpark Belovezhskaya Pushcha von 5 auf 10 Tage verlängert. Der große Nationalpark wird zu Teilen von einem der letzten Urwälder in Europa bedeckt, dem Urwald Bialowieza. Wer Bären, Büffelherden und andere Wildtiere in der einzigartigen, ursprünglichen Landschaft erleben möchte, findet sogar zu sehr günstigen Preisen ausgezeichnete Hotels mit besten Bewertungen.

Die Architektur der kleineren bis mittelgroßen Häuser ist der Landschaft angepasst, die Innenausstattungen sind modern und bieten Komfort. Der Nationalpark mit seiner Urwald-Flora und Fauna ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.

Reisen – Preise vergleichen lohnt sich mehr denn je

Reisen werden 2018 im Durchschnitt zwischen 2 % und 4 % teurer werden. Stark angezogen haben auch die Preise für beliebte Urlaubsziele wie Spanien, die spanischen Inseln, Italien und Griechenland. Mit einer durchschnittlichen Reisepreis-Erhöhung von um die 2 % bleibt Kroatien noch an der günstigen Untergrenze.

Unbedingt sollten Vergleichsportale online genutzt werden. Wenn Sie noch sehr gute Frühbucherrabatte wahrnehmen wollen, sollten Sie Ihre Reisebuchung spätestens bis zum März abgeschlossen haben.

Stabile Reisepreise sind für die Türkei, für Ägypten und Tunesien zu erwarten.

Sehr günstig angeboten werden Kurz-Pauschalreisen von 1 Woche an die europäischen Sonnenstrände. Hier winken oft Preisknüller von unter 400 Euro für den Strandurlaub.

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