Tokio: Mehr Urlaub für Nichtraucher! Bald auch in Deutschland?

Gibt es bald auch in Deutschland mehr Urlaub für Nichtraucher? Und warum Sie in Bezug auf Reisebewertungen im Internet grundsätzlich erst einmal skeptisch bleiben sollen! Mehr dazu und alle weiteren wichtigen aktuellen News zum Thema Reisen verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

Bald mehr bezahlten Urlaub für Nichtraucher?

Ein Marketingunternehmen in Tokio sorgte in den letzten Wochen für Furore. Nachdem unter den Arbeitnehmern vermehrt Unmut aufkam, weil Raucher bis zu 15 Minuten pro Zigarette Pause machten, überlegte sich das Unternehmen einen außergewöhnlichen Weg der Problemlösung:

Sie belohnen ihre nichtrauchenden Mitarbeiter seit Anfang September mit zusätzlichen Urlaubstagen.

Wer auf den "Klimmstängel" und damit auch auf die Zigarettenpause verzichtet, erhält bis zu sechs Tage mehr bezahlten Urlaub als die rauchenden Kollegen.

by monika1607 | pixabay.com

Einige Arbeitnehmer sahen diese Maßnahme bereits als Anlass, das Rauchen komplett aufzugeben und profitierten damit von zusätzlichen Urlaubstagen.

Ob sich auch noch mehr der insgesamt 120 Mitarbeiter des Tokioter Unternehmens in Zukunft dazu entschließen werden und ob sich auch andere Unternehmen - womöglich auch in Europa - zu dieser Maßnahme hinreißen lassen, werden die nächsten Monate zeigen.

Italiener und Deutsche lieben Urlaub in Österreich

Österreich gilt als eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Neben der Hauptstadt Wien, locken auch die Berge der Alpenrepublik, die zahlreichen Thermenregionen im Osten des Landes und die schönen Seen im Süden.

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der Bundesanstalt Statistik Österreich beschäftigte sich speziell mit der Entwicklung des Sommertourismus in Österreich. Zur Freude der österreichischen Tourismusbranche konnte im Jahr 2017 ein Zuwachs von ganzen 2,7 Prozent in den Sommermonaten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Das Besondere dabei: Von diesen zugelegten Prozentpunkten fielen nur etwa 0,5 Prozent auf Inländer. Den Rest dieser Steigerung haben die Österreicher vor allem ausländischen Touristen aus Deutschland und Italien zu verdanken.

Ein ebenfalls sehr interessantes Ergebnis der Untersuchung: Immer mehr Urlauber entscheiden sich für einen Kurzaufenthalt.

So sehr beeinflussen uns Fake-News bei der Urlaubsbuchung!

Fake-News sind nicht nur in der Politik in aller Munde, sondern betreffen längst auch andere Bereiche unseres Lebens, wie zum Beispiel den Tourismus. Falsche Bewertungen auf unseriösen Internetportalen schaden nicht nur den betroffenen Regionen, Orten und Unterkünften, sondern verunsichern auch den Erholungssuchenden. Im schlimmsten Falle halten uns diese Falschinformationen vielleicht sogar grundlos davon ab, das gewünschte Reiseziel zu besuchen - was natürlich schade wäre.

Wie erkennt man falsche Reisebewertungen?

Grundsätzlich können Fake-News in der heutigen Zeit nicht verhindert werden. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, diese als solche zu entlarven.

Verlassen Sie sich zum Beispiel niemals auf eine einzige Meldung im Internet, sondern suchen Sie nach möglichst vielen Quellen.

Außerdem sollten Sie den Betreiber der jeweiligen News-Seiten genauer hinterfragen. Jede Website sollte ein Impressum aufweisen, in welchem die Kontaktdaten des Portalbetreibers aufgeführt werden. Handelt es sich hier um eine seriöse Institution - besser noch einer offiziellen Behörde, wie etwa das Auswärtige Amt, können Sie der Meldung vertrauen. Können Sie den Betreiber hingegen nicht richtig einordnen, bleiben Sie am besten skeptisch.

Verlässliche Informationen und Reisewarnungen finden Sie zum Beispiel auf der Seite www.auswaertiges-amt.de.

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